Warum du keine Angst vor dem zu haben brauchst, was du wirklich willst

February 21, 2018

 

 

Eine der wichtigsten Erkenntnisse auf meinem persönlichen Weg war, dass man die Weisheit nicht in den „extremen Zeiten“ des Lebens lernt, sondern irgendwo dazwischen. Dort, wo es ruhig ist und dir bewusst wird, dass du eine weitere Lernaufgabe gelöst hast. Dort, wo Klarheit herrscht und du von Vertrauen geleitet wirst.

In diesen Momenten meines Lebens habe ich gelernt zu wissen, was ich will und vor allem, was ich nicht (mehr) will. Ob es da nun um Freundschaft, Partnerschaft, Familie oder Beruf ging – es sind die Momente im Leben, die dich mit Leichtigkeit und Gelassenheit erfüllen und in denen du nicht das Gefühl hast, etwas zu verpassen oder dich falsch entschieden zu haben. Ja, hier habe ich bewusst gelernt ICH zu SEIN.

 

Deswegen darf auch der Grund für manche Krisen sein, dass du beide Seiten, die Höhen, wie die Tiefen des Lebens, kennenlernen sollst, um zu erkennen, was es bedeutet in Ruhe und Zufriedenheit zu sein, wenn die Krise als Chance gesehen wurde.
Vielleicht geht es auch darum, zu erkennen, dass alles da draußen eine Besonderheit versteckt hat und wie wichtig es ist, das Besondere wertzuschätzen und dies nicht als normal oder selbstverständlich anzusehen.

 


Aber schauen wir uns all diese Gedankengänge mit einer kleinen Geschichte einmal genauer an



Letztens hatte ich ein sehr anregendes und emotionales Gespräch mit einer echten Powerfrau. Ich liebe diese Gespräche und diese Treffen, an denen du nach Hause fährst und voller Energie aufgeladen bist, weil du entweder wieder was dazulernen durftest oder erkennen konntest, wie wertvoll die Geschichten sind, die hinter jedem einzelnen Menschen stehen.
Diese Frau erzählte mir auf alle Fälle, dass sie sehr stolz auf sich sei, da sie vor längerer Zeit ganz klar und deutlich den Schlussstrich unter einer sehr anstrengenden und auslaugenden Beziehung gezogen hatte. Nachdem sie sich nach tiefem Schmerz davon erholt hatte und ihr Singledasein seitdem bewusst genießt, sagte sie mir an diesem Abend selbstbewusst: „Bin ich froh, dass ich keine Beziehung mehr brauche, um glücklich zu sein.“

Ist doch ein schöner Gedanke, bewusst zu wissen, dass du niemanden brauchst, um glücklich zu sein, oder?

Doch geht es tatsächlich nur darum?

Denn ich stellte mir in weiterer Folge die nächste Frage:

Wenn man bewusst weiß, was man nicht braucht, was ist es dann, dass man schließlich WIRKLICH WILL?
Was ist es, dass du wirklich willst? Was ist es, dass ICH wirklich WILL?


Ich wollte in diesem Kontext nicht wissen, was sie, ich, er, du usw. nicht braucht, sondern wollte ab sofort wissen, was du WILLST. Was ich will. So richtig von Herzen.

Was will ich stattdessen?

 

 

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Jetzt lernt man so lange, um zu wissen, was man nicht mehr braucht und jetzt kommt die fast schon schockierende Frage „Was will ich stattdessen?“

Oft beobachte ich Menschen, die sich an ihrem „Nicht-Brauchen“ festklammern und Angst davor haben, sich damit zu beschäftigen, was sie, aus tiefstem Herzenswunsch heraus, wollen. Dass es einen absoluten Unterschied zwischen BRAUCHEN und WOLLEN gibt, ist klar. Dass es wichtig ist, sich nicht von äußeren Umständen abhängig zu machen und zu erkennen, dass alles, was du brauchst, bereits in dir trägst, um zufrieden zu sein – das weißt du, das weiß ich. Du brauchst nichts und niemanden, um glücklich zu sein und alles was dein Leben bereichert, ist ein Bonus – auch klar.

 


Warum hat man denn dann Angst davor, ganz klar und deutlich zuzugeben, was man wirklich will?



Hast du schon einmal ganz klar und deutlich ausgesprochen, was du willst?

Ich meine dieses Wollen ohne danach ein schlechtes Gewissen zu haben oder das Gefühl zu haben, egoistisch zu wirken. Ich meine dieses klar und deutliche „Ja, ich will DAS.“ Für mich. Und Punkt.

Zu wissen, was man will und dazu zu stehen, ist nämlich enorm wichtig. Es ist dieses selbstbestimmte JA zu sich selbst, das klar und deutlich sagt: „Ich bin wertvoll und weiß, was ich will und weiß, danach zu fragen – AUCH wenn die Möglichkeit besteht, dass dies niemals in meinem Leben eintreten wird.“

...und da haben wir ihn, diesen Satz. Da wird mir auch gleich ganz anders. Denn dass die Möglichkeit besteht, dass dein Wunsch nicht in Erfüllung geht, macht Angst.
Dass du jedoch trotzdem daran glaubst, ist VERTRAUEN! Und genau darum geht es!
Vertraust du darauf, dass all das eintreffen wird, was für dich richtig ist und was dich zu dem Menschen macht, der du bist, das ist Mut und Zuversicht.
Und unter diesen Umständen frage ich dich noch einmal:

Was ist es, das du wirklich willst?

 


Und jetzt für die ganz Mutigen, die es wirklich wissen wollen...
 


Um bei meiner Geschichte mit dieser tollen Frau anzusetzen: Sie will eine großartige Liebesbeziehung mit einem Mann, obwohl sie ihr Singleleben genießt und obwohl sie sich nicht sicher sein kann, ob dieser großartige Mann jemals in ihr Leben treten wird. Denn stimmt, du kannst es nicht wissen, aber (und ich denke, dass dieses Werkzeug viel mehr Kraft hat, als wir denken) du kannst voll und ganz darauf vertrauen, dass das Richtige zur richtigen Zeit passieren wird.

Selbstbestimmt zu sagen: „Ja, ich will.“ (und das nicht nur vor dem Traualtar) wird deinen Selbstwert enorm stärken. WOW, gehört da vielleicht Mut dazu, zu sagen, was man will, obwohl man die Angst hat, dass dies nicht eintreffen könnte. Das und nichts anderes ist der Grund, dass viele Menschen, sich nicht trauen, etwas zu wollen. Sie geben sich dadurch nicht die Erlaubnis ihren Wunsch zu erfüllen, da sie sich dies selbst nicht zutrauen.

Willst du wahre Stärke beweisen? Dann lebe und genieße jeden Moment und finde heraus, was du willst. Dadurch gibst du der Angst keine Chance und die Liebe hat wieder ihren Platz. Und glaub mir, die Liebe und das Vertrauen in etwas ist es, dass dir deinen Wunsch erfüllen lässt. Nicht die Angst davor, denn die blockiert als Illusion nur alles.
Zu einem gesunden Selbstwert gehört es einfach zu sagen: JA, genau das ist es, was ich will.

 

Hast du dir schon einmal etwas gewünscht, ohne davor Angst zu haben, dass sich dieser Wunsch nicht erfüllen wird? Ein Wunsch in Liebe?



Wenn du mutig genug bist, vervollständige bitte einmal folgenden Satz:

„Obwohl ich es vielleicht nie in meinem Leben haben werde, was ich wirklich will, ist ____________ .“

Welche Emotionen kommen hoch, wenn du diesen Satz liest oder aufschreibst? Wie geht es dir damit?
Bist du im Vertrauen oder benötigt dieses noch ein bisschen mehr Zuspruch deinerseits?

In einer Beziehung, wie im Leben, ist es für manchen schwierig auszusprechen, was man wirklich will. Man will die andere Person vielleicht nicht verletzen, man will sich nicht falsch entscheiden, oder, und ich denke, dass dies der essentiellste Punkt ist: man hat Angst vor der Antwort.

Vielleicht will ER schließlich keine Beziehung mit mir?
Vielleicht will SIE mir diesen Job nicht geben?
Vielleicht will ER keine Kinder?
Vielleicht will SIE etwas Besseres?
Vielleicht hätte ICH gar nicht erst danach fragen sollen?